Monatsarchiv: Mai 2009

Woche 4 (15.-22.5.2009)

„Unheiliga Zündfunk!? Des is da greßte Schas, den wos i in mein Lem je ghert hob!“
„Wie dem auch sei, jedenfalls empfehle ich nun…“

„… eam an Pfeu ins untare mittlare Aug zum jogn, i waas!“

„Nun fast, ins oberste, an der Spitze“

„Ins untare!“

„Obere!“

„Untare!!“

„Ob…“
Ein neuerlicher Flammenstoss des Naatzol, stinkend nach Aas (und einer Priese Koriander), verkohlte eine schwarze Locke der Kämpferin.

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Das Naatzol / Skizze

wrz

Werkkundliche Anmerkung:

Roter Kuli auf “Müller”-Kassabonrückseite, ca. 5 x 5 cm, Mai 2009

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Woche 3 (8.5.2009 – 14.5.2009)

„I panier di! I moch di meier, du Pücha!“

Das Naatzol verharrte irritiert. Die Gestalt am Boden ächzte leise. Sie lebte also noch! “Darf ich drauf hinweisen, dass dies eine exzellente Gelegenheit wäre, den Wächter fertig zu machen?“, erklang eine sirrend-summende Stimme. „Na di hob i no braucht“, knurrte die Kämpferin ihre Armbrust an und griff nach einem der geweihten Weidenholz-Bolzen in ihrem Patronengurt.

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Woche 2 (1.5.2009 – 7.5.2009)

Die hünenhafte Gestalt der Frau füllte den Türrahmen fast vollständig aus. Sie musste sich sogar etwas bücken, um eintreten zu können. Sie war an die zwei Meter groß, breit gebaut und überragte Francois um mindestens zwei Köpfe. Im krassen Gegensatz dazu stand ihr zartrosa Kostüm, das in der Art einer Schuluniform geschnitten war.

Ohne Umschweife kam sie näher und nahm gegenüber von ihm Platz. Der Besucherstuhl ächzte bedrohlich unter ihrem Gewicht, was die Frau aber kaum zu bemerken schien. „Mr. Truffaut, ich brauche Ihre Hilfe! Ich bin in großer Gefahr!“, säuselte die Riesin mit einer angstvollen Miene, die nicht so recht zu ihren groben Gesichtszügen passen wollte.  Sie streckte ihre gewaltige Rechte über den Tisch. „Mein Name ist Riefenstahl. Leni Riefenstahl. Mr. Truffaut, Sie Sind meine letzte Hoffnung!“

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Woche 1 (24.4.-30.4.2009)

Hans-Dieter war eher groß für einen Znork. Dennoch war der Weg durch die Paloopah Sümpfe auch für ihn beschwerlich. Leise verfluchte er den zweigesichtigen Zwillings-Znark. Nur weil seine Hufe den Weg nach Hot Patootie um ein paar Milli-Zeks schneller zurücklegen konnten, schickte der Häuptling immer ihn. Anke, die weibliche Seite des Zwillings-Znarks, versuchte zwar immer ihm zu helfen, aber ihr Zweitgesicht Jochen blieb stets unerbittlich.

*Squotsch* Ein paar Mikro-Zeks Selbstmitleid zu viel und schon ist’s passiert, dachte Hans-Dieter ärgerlich. Sein linker Huf steckte tief in einer Lacke aus süßem, bernsteinfarbenem Paloopah-Matsch. Auf einem Ast direkt über seinem Primär-Kopf begann ein Hyänenpapagei ihn keckernd auszulachen.
Hans-Dieters gespaltene Zunge schnellte vor, schnappte den Vogel und ließ ihn mit einem Ruck in seinem weit geöffneten Mund verschwinden. Seine spitzen Zahnwalzen rupften und häuteten den Papagei in wenigen Mikro-Zeks.

Dann schlürfte er Fleisch und Innereien mit einem Saugschluck von den Knochen des Vogels und spuckte die Reste gezielt auf den Ast zurück — wo das Skelett noch verbunden baumelnd hängen blieb.

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